Kurze Projektbeschreibung
Persönliche Paten helfen sozial benachteiligten Jugendlichen bei der Arbeitsplatz- und Lehrstellensuche. (Bewerbungshilfen, Kontakte zu Lehrbetrieben, Begleitung bis zum Lehrvertrag)
Vernetzung:
lokales Bürgernetzwerk wird gestärkt und ausgebaut; Gewinnung neuer Paten; Zusammenarbeit mit Arbeitsamt und örtlichem Gewerbeverband.
Träger
Aktive Agenda 21- Gruppe: AK Bürgerintegration;
zu Projektbeginn 9 aktive Paten, Projektleitung: Rudolf
Zeiler
40 ehrenamtliche Mitwirkende insgesamt
Ausgangssituation
Die derzeit wirtschaftlichen Schwierigkeiten haben sich deutlich negativ auf den Lehrstellenmarkt für sozial benachteiligte Jugendliche ausgewirkt.
Konzept
Persönliche Paten helfen den Jugendlichen ohne
Lehrstelle einen Ausbildungsplatz zu finden. Sie helfen
bei Bewerbungen, knüpfen Kontakte zu Lehrbetrieben
und unterstützen die Jugendlichen bis zum Abschluss
eines Lehrvertrages. Monatliches Gesamttreffen Paten
und Jugendliche.
Verlauf/ Fazit
Das Projekt wurde mit 142 TeilnehmerInnen in 56 Projektstunden
und 7.952 Teilnehmerstunden durchgeführt. Die Teilnehmer
waren in etwa gleichen Anteilen männliche und weibliche
Schüler der Abschlussklassen und arbeitslose Jugendliche.
Ca. 20-30 % waren Jugendliche mit Migrationshintergrund.
Für die Durchführung zeigten sich ein Projektleiter
und 12 ehrenamtliche PatInnen verantwortlich.
Die Erfolgsquote ist erstaunlich:
Es wurden 65 sozial benachteiligte Jugendliche in einen
Ausbildungsplatz vermittelt, dies entspricht 45 % aller
TeilnehmerInnen.
Weitere zehn Prozent aller TeilnehmerInnen wollen sich
weiterhin um einen erfolgreichen Schulabschluss bemühen
oder besuchen ein Berufsgrundschuljahr.
Das Konzept basiert auf drei Säulen:
- Akquise von freien Lehrstellen durch die PatInnen;
- Unterstützung im Bewerbungsprozess (Erstellen
der Bewerbungsunterlagen, Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen);
Kooperation mit den Schulen;
- Fürsprecher für die Jugendlichen in den
Ausbildungsbetrieben, auch nach Aufnahme des Ausbildungsverhältnisses;
Das Projekt ist nachhaltig angelegt und wird nach Abschluss
der Förderung weiterarbeiten. Beachtlich ist die
Öffentlichkeitswirksamkeit und der Multiplikatoreneffekt
im Landkreis Altötting.
Das Projekt hat überregional mit anderen Mikroprojekten
kooperiert und diese beraten.
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